COLLABORATION |
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NOGALLERY
2008-2009 |
![]() PEEKABOO! by Barbara Wille |
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1 2 3 4 > 10/2008 - 09/2009, Zentrum Kreuzberg, Berlin Proclaiming of Following this, dt/engl Peek-a-boo! verkörpert als Spiel dieses Paradox des sich Verbergens. Zwei
Mitspieler, ergötzen sich daran, dass einer von beiden, sich die Hände vors Gesicht
hält, gewissermaßen unsichtbar wird, um dann mit einem plötzlich ausgestoßenen
Kuckuck oder „Buh“ - Ruf den anderen durch die eigene Präsenz zu überraschen. In
einer lustvollen Mischung aus Schrecken und Erleichterung erlebte man als Kind
diesen Moment und verlangte nach ständiger Wiederholung. Peek-a-boo! Wir sehen eben nur was wir wissen oder was wir zu berühren wagten.
So liegt es nah, über den Sehaparat hinweg zu schwenken um sich, beim ständigem
Sichtbarwerden der Welt, zu orientieren. Sonnenbrille darüber und damit
verborgener oder auch Verborgenes sehen. Eine ganz bewußte Maskierung von
Auge und Objekt gegenüber einer Welt, die durchdefiniert und besetzt ist von Sinn,
und die damit einer entfremdeten Verfügungsgewalt unterliegt. Sehen verbergen
oder gesehen Werden sehen?
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